Der KDS in Ungarn

von Mitgl. d. Org.-Ltg. Thomas Gerlach


Durch die aktuellen Entwicklungen in Ungarn, ist es für den KDS unumgänglich, sich auch hier klar und deutlich auf die Seite des ungarischen Volkes zu stellen!

Wir folgen damit der bisherigen Linie des KDS, welcher sich europa- und weltweit mit allen Volksbewegungen solidarisiert und ganz klar Position gegen kapitalistische und globalistische Regierungen und deren volkszerstörende Politik bezieht!

vergrößernDeshalb machte sich eine Delegation des KDS und weiterer freier Nationalisten auf den Weg um der Regierung der Republik Ungarn einen "Offenen Brief" zu überreichen.

Bereits die Ausreise aus der Bundesrepublik dauert fast eine Stunde, denn man kontrollierte die Fahrzeugbesatzung auffällig genau und wollte zudem auch sehr genau wissen, wohin die Reise denn gehen sollte!

Am Abend folgte man einer Einladung der ungarischen Jugend, welche zu einem nationalen (oder besser internationalen) Rockkonzert einlud. Bei guter Musik und guter Stimmung konnte man sehen, wie ein friedliches Europa der Nationalisten aussehen kann, denn es waren Jugendliche aus Ungarn, Litauen, der Slowakei, Bulgarien, Österreich, der Schweiz und eben Deutschland anwesend.

Am folgenden Tag wurden dann einige Gespräche geführt. Man erörterte die Situationen in Ungarn und Deutschland und beschloss zudem die weitere und intensivere Zusammenarbeit zwischen den nationalen und sozialistischen Oppositionsbewegungen beider Ländern.

vergrößernDie nun geplante Übergabe des "Offenen Briefes" scheiterte leider an der Angst des ungarischen Staates erneut ins Visier der Weltöffentlichkeit zu geraten. Hatten ja vor kurzem die ungarischen Demokraten - zwar versehentlich, dafür aber um so deutlicher - eingeräumt, das ungarische Volk "Tag und Nacht belogen" zu haben. Dies hatte zu erheblicher Unruhe in der Bevölkerung geführt, tagelang demonstrierten aufgebrachte Volksmassen vor´m Parlamentsgebäude. Und somit unterbanden die Behörden unsere Aktion und nahmen unsere ungarischen Begleiter kurzentschlossen fest. Uns selbst wurde die Übergabe des "Offenen Briefes" verweigert, man forderte uns ultimativ auf, das Land umgehend zu verlassen.

Wieder an der Deutschen Grenze angekommen, wurden wir intensiv noch einmal von den deutschen Behörden einvernommen. Man erdreistete sich sogar zu fragen, was wir denn jetzt weiter in der Bundesrepublik planen würden (...)!

Daß der ungarische Staat eine Aktion wie die unsere bereits im Vorfeld zu verhindern suchte, war von uns befürchtet worden. Mit welchen Mitteln, war uns indes nicht klar, aber wir waren auf das Schlimmste gefaßt, da wir erfahren hatten, daß derzeit eine stark ansteigende Repression gegen nationale Kräfte zu verzeichnen ist. Auch im Zusammenhang mit den Demonstrationen gegen das undemokratische Verhalten der ungarischen Regierung waren bereits ungarische Aktivisten inhaftiert und festgesetzt worden.

Da wir aber nun trotz allem recht glimpflich aus der Sache herausgekommen waren, war es für uns eine Selbstverständlichkeit, die in Ungarn verhinderte Aktion in Deutschland zum Abschluß zu bringen, in dem wir den "Offenen Brief" in unserer Reichshauptstadt auf dem Gelände der ungarischen Botschaft übergaben.

Das Politkartell der Republik Ungarn kam also nicht umhin, unser Schreiben, wenn auch nach Umwegen, zur Kenntnis zu nehmen!

Diese Ereignisse zeigen aber deutlich, dass es eben KEIN "Ausrutscher" ist, wenn vom Präsidenten ein solches Tonband auftaucht, in dem er die dreistesten Lügen seinem eigenen Volk gegenüber freimütig einräumt, sondern dass sich die Handlungsmaxime an der Repression und dem Machterhalt orientiert und nicht am Einsatz für das Volk!

Wir hoffen deshalb, dass sich das ungarische Volk nicht beruhigt und wünschen ihm im Kampf gegen dieses Unrechtssystem weiterhin viel Erfolg!

Berlin, den 18.10.2006


NS: Wir freuen uns noch mitteilen zu können, daß sich die an der Aktion beteiligten ungarischen Kameraden wieder in Freiheit befinden.

In der Folge dokumentieren wir den von Thomas Brehl im Auftrag des KDS verfaßten "Offenen Brief", sowohl in deutscher, als auch in ungarischer Sprache: