Als sei der gescheiterte Versuch Millionen von Türken in die deutsche Gesellschaft zu integrieren, nicht Mahnung genug, so soll jetzt dieses 72 Millionen Volk als Ganzes in die "Europäische Gemeinschaft" eingebunden werden.
Ende vorletzten Jahres wurden die Beitrittsverhandlungen aufgenommen, Verhandlungen also, die bisher immer mit der Aufnahme des jeweiligen Landes endeten. In 10, maximal 15 Jahren soll es dann soweit sein, die Türkei wird dann mit über 80 Millionen Menschen der volkreichste Staat in der EU sein. Das deutsche Volk wird bis zum Jahre 2020 nicht nur an völkischer Substanz verloren haben, der Rest unseres Volkes wird bis dahin auch völlig überaltert sein. So geraten wir also nicht nur zahlenmäßig in die Defensive, sondern auch was das Durchschnittsalter der angestammten Bevölkerung betrifft.
Schon jetzt sind Intergrationsbereitschaft und vor allem auch Integrationsfähigkeit des deutschen Volkes an ihre natürlichen Grenzen gestoßen. Es sind ja keinesfalls nur "Rechtsextremisten", die die Zahl der hier lebenden Ausländer für zu hoch einschätzen. Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt ist sicher nicht der Ausländerfeindlichkeit verdächtig und sagt dennoch unmißverständlich "Wie haben viel zu viele Ausländer hereingeholt!" (Quelle: BILD, 25.03.2002) Und so ist es fast schon müßig darüber zu rätseln, ob mit dem EU-Beitritt der Türkei weitere 1, 2 oder noch mehr Millionen Türken in unser Land strömen werden (die Experten streiten sich noch), ein friedliches Zusammenleben mit ihnen wird nicht mehr möglich sein, eine Integration kann so nicht gelingen.
Noch viel weniger wird es gelingen die Türkei als Staat in die bereits jetzt überdehnte "Europäische Gemeinschaft" einzufügen. Eine Staatengemeinschaft läßt sich nicht auf einen vordergründigen "politischen Konsens" gründen und auch nicht auf eine sogenannte "Wertegemeinschaft". Die derzeitige türkische Regierung mag sich aus wirtschaftlichen Interessen heraus zu dieser ominösen "Wertegemeinschaft" bekennen, die Masse der Türken hat keine Ahnung von "freiheitlich-demokratischer Grundordnung", "Völkerrecht", "humanistischen Idealen" oder was von den globalisierenden Plutokraten noch so vorgeschoben und vorgehoben wird. Selbst die neuen Gesetze, die das türkische Parlament gerade beschlossen hat, um die EU-Kommission milde zu stimmen, sind das Papier nicht wert, auf welches sie geschrieben sind. Sie entstehen aus keiner wahren politischen Überzeugung heraus, sondern werden als notwendiges Übel betrachtet, als Opfer das man bringen muß, damit der Weg zu den Futtertrögen der EU endlich frei gegeben wird.
Nein, die einzig denkbare Grundlage für die Bildung einer Staatengemeinschaft ist ein jahrhundertealtes kulturelles Erbe. 1.000 Jahre gemeinsame abendländische Kultur allein, können ein tragfähiges Fundament für eine gemeinsame Witschafts-, Verteidigungs- und eben auch Kulturpolitik sein. Zu diesem abendländischen Europa mit seinen gemeinsamen Wurzeln gehörte aber die Türkei nie, zu keiner Zeit!
Die Masse der Türken hat mit Europa kulturell ebensowenig zu tun, wie ihr Mutterland geographisch. Im Gegenteil: Der Sturm der osmanischen Orientalen konnte in der Vergangenheit erst mit vereinten Kräften u.a. vor Wien gestoppt werden.
So bieten auch die heute nahezu verzweifelt konstruierten Gemeinsamkeiten nicht den Hauch einer Basis für eine friedvolle Zukunft unserer Völker. Es verbinden uns mit der Türkei keine wirklich auf beiden Seiten verinnerlichten und gelebten Werte und Ziele. Die wirtschaftsgesteuerte Politik unserer Tage rennt daher sehenden Auges in eine Katastrophe, die nur noch von den Patrioten aller westeuropäischen Staaten gemeinsam aufgehalten werden kann. Der Nationale Widerstand in Deutschland ist jedenfalls bereit, alles in seiner Macht stehende zur Erreichung dieses Ziels zu tun.
Um Mißverständnissen vorzubeugen, sei den Türken und der ganzen Umwelt aber auch abschließend versichert: Gerade wir deutschen Patrioten haben die Waffenbrüderschaft im Ersten Weltkrieg, die großartige Freundschaft unserer Völker in der Zwischenkriegszeit und die fast bis zum Schluß durchgehaltene Neutralität der Türkei im Zweiten Weltkrieg nicht vergessen. Einer friedlichen Koexistenz unserer Völker steht daher überhaupt nichts im Wege. Brüchig wurde die vielbeschworene deutsch-türkische Freundschaft erst, als die demokratischen Gutmenschen unserer Tage Millionen Türken zu Dauergästen der Deutschen machten. Das Gros dieser Menschen in ihre Heimat zurückzuführen kann heute nur die Aufgabe sein. Nicht aus einer ausländerfeindlichen Haltung heraus, sondern mit dem Ziel der Entspannung der für uns Einheimische immer unerträglicher werdenden Lage und also auch zum Erhalt der deutsch-türkischen Freundschaft.
Ein Gradmesser für diese Freundschaft und die Höhe der unter diesen Umständen auch gerne gewährten Wirtschaftshilfe, muß dann immer wieder aufs Neue die Haltung der Türkei uns und unseren völkischen Interessen gegenüber sein. In Zeiten politischer Stabilität steht einer fruchtbaren Zusammenarbeit auf allen denkbaren Gebieten überhaupt nichts im Wege. Einen EU-Beitritt aber lehnen wir auch deswegen ab, weil es keinerlei Garantie für die innerstaatliche Stabilität der Türkei gibt. Schon morgen könnten sich islamistische Fanatiker an die Macht putschen. Was dann? Wer gibt uns also die Garnatie für eine Jahrzehnte dauernde politische Stabilität der Türkei? Frau Merkel und ihr Außenmister sicher nicht, die können nicht mal für ihre eigene politische Stabilität garantieren ("Keine Große Koalition!").
So stellen wir abschließend fest: Zur friedlichen Koexistenz und sogar engsten Zusammenarbeit sind wir jederzeit bereit. Den EU-Beitritt der Türkei lehnen wir aber mit aller Entschiedenheit ab. Er würde nur einen wirklichen Sieger kennen: Die Türkei und viele Verlierer, denn mit Deutschland verliert ganz Europa!