Wenn wir vom Kampfbund Deutscher Sozialisten heute sagen: "Ein kommendes Deutschland wird entweder sozialistisch sein, oder es wird gar nicht sein", so stellt sich die berechtigte Frage: Warum denn? Was heißt eigentlich Sozialismus, und was verstehen wir genau darunter?
Gemäß Goethes Ausspruch "Wer klare Begriffe hat, kann befehlen" oder frei nach Konfuzius Ansicht, wer den Staat ordnen wolle, müsse zuerst die Begriffe ordnen, möchte ich also mit einer solchen Klärung beginnen. Sozialismus ist hergeleitet vom lateinischen socius (Verbündeter, Genosse, Gefährte, Teilnehmer) bzw. socialis (gemeinnützig, auf die Gemeinschaft bezogen, wohltätig etc.). Sozial-ismus bedeutet, daß das Soziale in den Rang einer Ideologie erhoben, zum Grundanliegen einer Bewegung geworden ist! Eine nichtsozialistische Volksgemeinschaft ist also ein Widerspruch in sich!
Eine Behauptung, die bisweilen auftritt, ist, der Sozialismusbegriff sei veraltet oder belastet und deshalb nicht mehr anwendbar. Gerade jedoch in Mitteldeutschland, von wo am ehesten eine Volksbewegung zu erwarten ist, ist der Sozialismusbegriff durchaus positiv belegt (wenn auch üblicherweise die bisherigen Versuche als mangelhaft betrachtet werden). Selbst im Westen kommt er recht gut weg.
Demgegenüber brachte Jürgen Rieger den Alternativvorschlag eines "Solidarismus" ins Gespräch. Dieser hat aber meines Erachtens deutliche Nachteile: allein aufgrund des weichen Klangs ist er als propagandistisches Schlagwort weniger geeignet als "Sozialismus" (die Alliierten sprachen nicht grundlos von "KZ" statt "KL", obwohl die Abkürzung blödsinnig ist), dazu kommt die eben erwähnte keineswegs negative Konnotation von Sozialismus. Darüberhinaus müßte der neue Name erst in aufwendigster Weise propagiert und erklärt werden, letztlich wäre die Durchschnittsreaktion darauf wohl: "Dann sagt doch Sozialismus, wenn ihr Sozialismus meint!"
Um die notwendige Unterscheidung zum kosmopolitischen Marxismus (der eigentlich gar kein Sozialismus, sondern Klassenegoismus und Bürgerkriegsphilosophie ist) zu verdeutlichen, wären die Begriffe "Nationaler / Deutscher Sozialismus" oder "Volkssozialismus" zu verwenden. Wer den Begriff des Deutschen Sozialismus vermeiden will, um bei den Gutmenschen zu punkten, sollte zu den Republikanern gehen (oder Pro Bremen oder wie sie alle heißen…)
Dreh- und Angelpunkt des Widerstandes ist die soziale Frage, die sich nur national sinnvoll beantworten läßt, allein deshalb, weil eine Gemeinschaft immer eine begrenzte Gruppe von Menschen, in klarer Trennung von anderen Menschengruppen ist. Eine gemeinschaftsbezogene Weltanschauung kann sich nicht um jeden Menschen ungeachtet seiner Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft kümmern. Gemeinschaft ist niemals beliebig, es gibt kein anderes sinnvolles Kriterium für eine große Gemeinschaft als die Volkszugehörigkeit. Religion, Staatsauffassung oder von mir aus Musikgeschmack und dergleichen sind im Gegensatz zu dieser wechselbar und/oder bieten nicht ausreichend Identifikationsmöglichkeiten, um generationenübergreifend zu Verantwortung und Gemeinsinn zu verpflichten. Gerade die von den Systemlingen angestrebte "Weltbürgerschaft" ist dermaßen beliebig und im Grunde genommen asozial, daß sie nur betrügenden und schmarotzenden Kapitalnomaden wünschenswert erscheinen kann.
Der Verrat der PDS (Partei des Sozialabbaus) am schaffenden Deutschen ist Steilvorlage des nationalen Sozialismus. Trotz aller Umerziehung wünschen sich immer mehr Deutsche Lösungen für die Probleme der Gegenwart (Sozialabbau, Multikultiterror usw.). Das Mantra der volksfeindlichen Gutmenschen, "Wir bei unserer Vergangenheit…," wird dem Hartz-IV-Empfänger, dessen Kinder Opfer fremdvölkischer Banden wurden, irgendwann nur noch als blanker Hohn in den Ohren klingen!
Der gegenüber uns Deutschen Sozialisten geäußerte Bolschewismusvorwurf ist lächerlich und Ausdruck geistigen Kleinrentnertums. Wirtschaftspolitisch sind die Ausschaltung des globalistischen Finanzkapitals, die Nationalisierung von Geldwesen und Infrastruktur eine nationale Notwendigkeit. Insgesamt gilt das Primat der Politik vor der Wirtschaft. Die Haltung des Deutschen Sozialismus zur Großindustrie wird vor allem davon abhängen, inwieweit diese bereit ist, dem nationalen Interesse gegenüber privatem Profitstreben Vorrang zu geben. Von Zwangskollektivismus oder einer "bolschewistischen" Bekämpfung des freien Bauerntums und der mittelständischen Unternehmen ist bei uns nirgendwo die Rede. Es ist, im Gegenteil, das internationale Kapital, welches mit seinen Handlangern (auch in Gestalt der PDS) diese Schichten systematisch in den Ruin treibt, während der Deutsche Sozialismus sie als Fundament jeder gesunden Volkswirtschaft betrachtet. Wer uns anderes nachsagt, lügt, oder macht sich zumindest der leichtfertigen Verbreitung von Unwahrheiten schuldig.
Wer Probleme damit hat, daß wir uns um die Zusammenarbeit mit ehrlichen Antiimperialisten und SED-Genossen bemühen, welche dieses System genauso ablehnen wie wir, muß sich die Frage gefallen lassen, mit welchem Volk er sonst eine Volksgemeinschaft aufbauen will. Ein alter Meister der Propaganda sagte bereits: "Wir kämpfen nicht gegen, sondern um die Linken", was bis heute unverändert gültig ist. Wenn uns gelegentlich vorgeworfen wird, daß wir uns nicht zu schade wären, marxistische Denker zu zitieren, kann dies nur noch als Zeichen von Debilität gewertet werden. Der Wahrheitsgehalt einer Aussage ist schließlich unabhängig davon, ob ihr Urheber nun ein anständiger Kerl ist oder nicht. Allerdings scheint es Menschen zu geben, zu denen selbst diese schlichte Erkenntnis noch nicht durchgedrungen ist.
Was die außenpolitische Orientierung des KDS an Staaten wie Belarus, Venezuela, Kuba oder Nordkorea angeht, läßt sich feststellen, daß diese Staaten zumindest eines gemeinsam haben: sie versuchen in keiner Weise, uns Deutschen ihre Lebensart aufzuzwingen, ganz im Gegensatz zu den USA, zu deren Weltherrschaftsanspruch sie in Opposition stehen, und zwar an vorderster Front. Somit ist der Unabhängigkeitswille dieser Staaten auch ein Beitrag zu unserem eigenen Freiheitskampf. Wer sie aus dogmatischen Gründen als Bundesgenossen ablehnt, ist schlicht und ergreifend nicht politikfähig.
Ferner bleibt festzustellen, daß, im Falle einer tatsächlichen nationalen Machtergreifung, nur ein sozialistischer und starker Staat, durch eine konsequent am Gemeinwohl orientierte Wirtschaftspolitik und überwältigende, Gemeinschaft erzeugende Ereignisse, durch die Vermittlung des Gefühls, gebraucht zu werden, teilzuhaben an einem gewaltigen Aufbauwerk, überhaupt eine Chance hätte, die Folgen jahrzehntelanger Zersetzungsarbeit, Vereinzelung und Umerziehung zumindest allmählich wieder auf ein tragbares Maß zu reduzieren.
Es geht nicht um den KDS als Organisation, sondern um die Zukunft Deutschlands. Die momentan stärkste Organisation des nationalen Widerstands ist die NPD. Auch sie kann jedoch nur Mittel zum Zweck der nationalen Befreiung und nie Selbstzweck sein. Ob wirklich ein nationaler Machtwechsel in Deutschland noch einmal auf parlamentarischem Wege erfolgen könnte? Eher würde wohl ein Verbot der nationalen Opposition erfolgen, unabhängig von den Richtlinien des Grundgesetzes. Es hat sich gezeigt, daß sich das System selbst im Ernstfalle für dieses nicht unbedingt interessiert und es bereits etliche Male nach Belieben verändert hat. Nicht umsonst haben wir es mit einer sozunennden "wehrhaften Plutokratie" zu tun. Der parlamentarische Weg des Widerstandes ist nicht zu verachten, er bietet vor allem Möglichkeiten in propagandistischer Hinsicht. Überschätzen wir ihn jedoch nicht, und vergessen wir nicht die Gefahr der Parlamentarisierung, daß die Bewegung nur noch auf Wahlerfolge schielt und nicht bemerkt, wie sie selbst allmählich ins klebrige Netz des Bonner System eingewickelt wird.
Wir erkennen die NPD als vorhandene Kraft an, jedoch nicht kritiklos. Der Sozialismus ist unseres Erachtens, wie ausgeführt, nationale Notwendigkeit. Eine deutsche Volksbewegung wird eine sozialistische sein, mit oder ohne die NPD. Die Partei wird sich irgendwann die Frage stellen müssen, ob sie personell und weltanschaulich diese Bewegung anführen will, oder als Teil des sterbenden Systems mit ihm versinken will.
"Der Sozialismus ist gescheitert, weil er keiner war, aber der Kapitalismus wird scheitern, weil er einer ist."